St. Petri und seine Zukunft

Dass ein Erfolg unabsehbar viel Arbeit bescheren kann, wusste Stefan Meissner schon, als er sich unermüdlich für die Rückgabe der St. Petri-Kirche in Riga an die deutsche Gemeinde einsetzte. Das Werk gelang auf Umwegen und mit der Unterstützung vieler. In einem

Interview in der aktuellen Ausgabe 1/2 2022 der „Mitteilungen aus baltischem Leben“ schildert Meissner den langen Weg bis zum entsprechenden Gesetz der Saeima und seine Entschlossenheit als Vorsitzender des Vorstands der Stiftung St. Petri-Kirche, alle Auflagen zu erfüllen. – Unermüdlich sind die deutsch-baltischen Organisationen bei ihrer Arbeit als Brücke zum Baltikum. Dies solle auch so bleiben, wurden sie von Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch ermuntert. Mit viel lobenden Worten bedachte er beim Festakt zum 60jährigen Bestehen die Patenschaft zwischen Darmstadt und der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, damals Deutsch-Baltische Landsmannschaft im Bundesgebiet. – Ausführlich würdigen lettische Mediziner in einem Artikel die Rolle des Deutschbalten Dr. med. Reinhold Girgensohn als einer der Begründer der Kinderchirurgie in Lettland. Girgensohn, Jahrgang 1882, arbeitete ab 1915 am Rigaer Kinderkrankenhaus „James Armitstead“ und führte dort die Trennung von Administration und Medizin durch. Das bedeutete unter anderem, dass infektiöse und nichtinfektiöse Patienten getrennt erstversorgt und die chirurgische Station erweitert wurde, um das Einschleppen von Infektionen zu vermeiden. Weitere Themen: Esten in der BRD 1945 – 1991; Minox – die Geschichte der „Spionagekamera“ aus Riga; Internationale Kulturtage Mare Baltikum 2021; Berichte aus den Landesverbänden.