Das Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt


Herdweg 79, 64285 Darmstadt Tel. 06151-43457, Fax 06151-48302 E-Mail: HDDB@deutsch-balten.de Weitere Informationen finden Sie unter " Baltenhaus". Jugendstil-Ambiente für Tagungen und Feste Das Zentrum der Deutsch-Balten in Darmstadt ist nicht nur ein Forum für alle, die sich für das Baltikum interessieren – für seine Menschen, seine Geschichte, seine Kultur und Gegenwart. Gäste aus der Region und aller Welt sind hier herzlich willkommen. Veranstaltungen in der ehrwürdigen Jugendstilvilla haben ein besonderes, unverwechselbares Flair. Die Repräsentationsräume im Erdgeschoss bieten einen großzügigen gesellschaftlichen und zugleich familiären Rahmen für Tagungen, Konferenzen und Feste aller Art. Die Räume sind vielseitig nutzbar, für Seminargruppen und Feiern bis 80 Personen und für Konzerte/Lesungen bis 100 Personen. Das Haus verfügt über eine technische Ausstattung für Präsentationsveranstaltungen. Eine moderne Küche im Souterrain steht zur Selbstversorgung kleinerer Gruppen bereit. Im Kaminzimmer lädt vor allem baltische Literatur zum Schmökern ein. Das Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt Die schönen Repräsentationsräume im Erdgeschoß bieten einen großzügigen gesellschaftlichen und zugleich familiären Rahmen für Tagungen, Konferenzen und für Feiern. Die denkmalgeschützte, imposante Villa „Haus Haardteck“ am Herdweg 79 wurde 1898 nach Plänen von Heinrich Metzendorf gebaut. Der Architekt verband im ausgehenden 19. Jahrhundert die Elemente des Historismus mit dem damals neuen Jugendstil. Besonders schöne Details sind das Sandstein-Relief auf der Eingangsseite mit einem Drachentöter als Motiv, der kleine Brunnen im Hof sowie zahlreiche Details im Inneren. Im Volksmund wird die Villa noch heute „Pillenburg“ genannt, denn ihr erster Besitzer war Schwiegersohn des Fabrikanten und Arzneimittelherstellers Merck. Bis 1943 wurde die Villa als privates Wohnhaus genutzt, danach diente sie als Sitz verschiedener Dienststellen und ab 1952 als Altersheim des DRK. 1983 übergeben die Eigentümerfamilien Zinkann und Hector das Objekt den Deutsch-Balten – seither wird es als Tagungs- und Begegnungszentrum vielfältig genutzt. Mittler zum Baltikum Die Deutsch-Baltische Gesellschaft ist mit der Stadt seit dem 6.10.1962 durch eine Patenschaft verbunden, die sich zu einer engen Partnerschaft entwickelt hat. 1990 übernahm auch das Land Hessen die Patenschaft für die Deutsch-Balten und unterstützt damit ihre Brückenfunktion zu den baltischen Ländern. Deutsch-Balten machten sich einen Namen als Wissenschaftler, Forscher und Künstler. In Darmstadt gründete Hermann Graf Keyserling 1920 seine Schule der Weisheit, und der baltische Schriftsteller Frank Thiess wirkte hier nach dem Zweiten Weltkrieg. Veranstaltungen: • Tagungen, Seminare • Vereinsversammlungen • Ausstellungen, Konzerte • Vorträge • Veranstaltungen der Deutsch-Balten • Veranstaltungen mit der Stadt Darmstadt • Hochzeiten, Taufen, Geburtstage, Konfirmationen Unser Haus bietet bei Feiern für 80 Personen, bei Reihenbestuhlung für 100 Personen Platz Förderkreis Haus der Deutsch-Balten Spendenkonto: Haus der Deutsch-Balten IBAN: DE84 5085 0150 0009 0019 80; BIC HELADEF1DAS Tagungs- und Begegnungszentrum „Haus der Deutsch-Balten“ Herdweg 79, 64285 Darmstadt Ihre Ansprechpartnerin: Hemma Kanstein HDDB@deutsch-balten.de Telefon 06151-48735, Fax 06151-48302 Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr




Das Brömsehaus in Lüneburg


Am Berge 35
21335 Lüneburg
Tel.: 04131-36788
Fax: 04131-33453
www.db-kulturwerk.de In einem der ältesten Kaufmannshäuser Lüneburgs, dem so genannten Brömsehaus, hat das Deutsch-Baltische Kulturwerk seinen Sitz. Das Haus wurde zu Beginn des 15. Jh. als giebelständiges Dielenhaus gebaut und ist in seiner ursprünglichen Grundstruktur unverändert erhalten. 1637 erhielt das Brömsehaus sein heute noch sichtbares inneres Erscheinungsbild. Zentraler Raum ist die über zwei Geschosse reichende Diele mit der wuchtigen Holzbalkendecke, dem großen, sich zum Gartenhof öffnenden Ehrenfenster und den diversen Treppenaufgängen aus unterschiedlichen Zeitepochen. Im gleichen Jahr 1637 wurde die südlich des Hauses gelegene Durchfahrt überbaut – dadurch entstand eine neue Stube, das sogenannte Barockzimmer, mit einer seltenen figürlich gestalteten Stuckdecke, die in elf achteckigen Feldern Gleichnisse und biblische Szenen zeigt. In den Jahren 2012 und 2013 konnte das Brömsehaus aufwändig saniertwerden; die Deckenmalerei in der Diele und die Stuckdecke im Barockzimmer wurden restauriert und mit einem ausgefeilten Beleuchtungskonzept ausgeleuchtet.
Beide Räume können für öffentliche und private Veranstaltungen– Konzerte, Lesungen, Vorträge, Tagungen und Seminare angemietet werden; eine moderne Präsentationstechnik steht zur Verfügung. Das altehrwürdige Haus beherbergt wertvolle Kunstgegenstände des Kulturwerks und 250 Regalmeter Archiv. Die Bibliothek umfasst mehr als 15 000 Bücher. Schwerpunkt der umfangreichen Bestände ist das wissenschaftliche Schrifttum (10.000 Einheiten) über die deutschbaltische Geschichte und das deutsch-baltische Leben. Besonderer Wert wird auf die Bedeutung der Deutschen seit der Besiedlung des Landes und ihrer geschichtlichen Wirkung im Verhältnis zu den Esten und Letten gelegt. Außerdem enthält die Bibliothek eine Abteilung einzigartiger belletristischer Literatur (4000 Einheiten) deutschbaltischer Schriftsteller.




Domus Dorpatensis in Tartu (Estland)


Raekoja plats 1/Ülikooli 7 51003 Tartu, Estland
Tel: 00372-7-331345
Fax: 00372-7-331340
E-Mail: dorpatensis@dorpatensis.ee
www.dorpatensis.ee/de. In ihrem Haus führt die Stifung Veranstaltungen durch, die das kulturelle Leben, die Wissenschaft und die Gesellschaft bereichern. Ihre Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen. Die Stiftung Domus Dorpatensis wurde im Jahr 2002 von Alexander von Rücker (Professor an der Universität Bonn), Jenik Radon (Professor an der Universität Columbia) und Nils Hollberg (damals Vorsitzender des Vereins zur Förderung baltischer Baudenkmäler e.V. ist verstorben) gegründet. Das Ziel der Stiftung für Wissenschaft und Kultur Domus Dorpatensis ist die Förderung und Verbreitung von wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Erkenntnissen. Mit ihrer Tätigkeit versucht die Stiftung, öffentliche Diskussionen auf den Weg zu bringen und mögliche Lösungen für problematische Fragen zu finden. Deswegen bietet sie den Vertretern verschiedener Fachbereiche, Interessengemeinschaften und Wissenschaftlern die Möglichkeit, gesellschaftliche Veranstaltungen zu organisieren und dazu die Räumlichkeiten der Stiftung zu nutzen. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit von Domus Dorpatensis ist die Förderung der estnischen Zivilgesellschaft. Begründet durch ihren deutschbaltischen Hintergrund ist eines ihrer Ziele auch die Weiterentwicklung der deutsch-estnischen Zusammenarbeit. Für ihre Gäste möchte die Stiftung ein Treffpunkt sein, wo man Ideen und Erfahrungen austauscht, neue Informationen sammelt und Diskussionen mit Vertretern verschiedener Disziplinen anregen und entfalten kann. Für diesen Zweck hat die Stiftung direkt neben dem Rathaus in einem der ältesten Gebäude von Tartu/Dorpat schöne und moderne Gemeinschafts- und Übernachtungsräume renoviert. Die Gäste haben die Wahl zwischen zehn schön eingerichteten und bequemen Gästewohnungen und drei Gemeinschaftsräumen, die für gesellschaftliche Veranstaltungen geeignet sind. In Tallinn/Reval und Tartu/Dorpat haben Deutschbalten die Deutschen Kultur-Institute mitbegründet. Sie sind Zentren intensiver Zusammenarbeit mit estnischen Freunden.




Domus Rigensis in Riga (Lettland)


Grecinieku iela 18, Eing. Kungu iela (Haus Mentzendorff) 1050 Riga, Lettland
Telefon und Fax 00371-7-211015
E-Mail: domus.rigensis@latnet.lv
www.domus-rigensis.eu In Riga gründeten Letten und Deutschbalten 1992 gemeinsam das Deutschbaltisch-Lettische Zentrum DOMUS RIGENSIS, ein beliebter Treffpunkt nicht nur für die lettischen und deutschen Mitglieder. Ziel ist die Pflege des gemeinsamen kulturellen Erbes der Stadt und die Begegnung von Menschen, die sich für Riga und Lettland interessieren. Sitz von Domus RIGENSIS ist das 300 Jahre alte Mentzendorff-Haus in der Altstadt von Riga.
Hier ist eine Anlaufstelle entstanden und eine Kontaktbörse zu allem, was mit deutschbaltischen Themen in Riga und Lettland zu tun hat. Jeden Monat organisiert Geschäftsführerin Nora Rutka ein kulturelles Programm mit vorwiegend deutschbaltischer Thematik.
Alljährlich zu den Domus-Rigensis-Tagen am ersten Juli-Wochenende beleuchten bei einem anspruchsvollen Vortragsprogramm lettische und deutschbaltische Referenten Themen aus baltischer Kunst, Musik, Politik, Architektur, Wissenschaft oder Geschichte aus unterschiedlichem Blickwinkel. Zum Kulturprogramm gehört auch ein Konzert, eine Ausstellung oder die Enthüllung einer Gedenktafel sowie die sonntägliche Andacht.





 

Begegnungszentren

Die deutsch-baltischen Begegnungszentren in Darmstadt und in Lüneburg sind Anziehungspunkte für Balten aus aller Welt. Gäste sind hier immer willkommen. Tagungen, Vorträge, Konzerte und Ausstellungen vermitteln die Kultur, die Geschichte und die Gegenwart des Baltikums.

Sie können das Haus der Deutsch-Balten auch für eigene Veranstaltungen tageweise anmieten. In der Darmstädter Jugendstil-Villa wurde im November 2007 die Dauer-Ausstellung "Baltisches Silber" eröffnet. Sie ist auf Anfrage zu besichtigen.

Herdweg 79 · D-64285 · Darmstadt · Telefon 06151-434 57