Museum öffnet wieder

Unser Museum, das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung in Lüneburg (https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/) , hat seit 23. März seine Pforte erneut geöffnet. Diese erfreuliche Mitteilung machte die Museumsleitung und dankte für die vielen aufmunternden Stimmen während der durch die Pandemie bedingten Zeit der Schließung. Das Team werde sich bemühen, den offenbar großen „Kulturhunger“ zu „stillen“.

Geöffnet wird zu den gewohnten Zeiten, Dienstag bis Sonntag von 10 – 18 Uhr. Aufgrund der Coronaschutzverordnung ist der Besuch allerdings bis auf weiteres mit einigen Auflagen verbunden. So ist das Museum verpflichtet, die Kontaktdaten der Besucher aufzunehmen. Die Regeln schreiben unter anderem das Tragen einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske vor. Das Haus ist zunächst nur für Familien und Einzelbesucher geöffnet (Kontakt zum Museum unter info@ol-lg.de). Stets ist auch ein ausführlicher virtueller Rundgang möglich (https://www.ostpreussisches-landesmuseum.de/ausstellungen/#rundgang).


Neuer Imagefilm

Einen anregenden Überblick gibt der neue Imagefilm zur Deutschbaltischen Abteilung auf der Website des Museums bzw. bei Youtube https://www.youtube.com/watch?v=xy6_O5diLHY. In Luftaufnahmen und hervorragenden Innenaufnahmen wird die Lage des Museums in Lüneburg und der thematische Aufbau der Ausstellungen - mit Hinweis auf die besondere Kinderfreundlichkeit - dargestellt. Direktor Dr. Joachim Mähnert und Wissenschaftlicher Kurator Dr. Eike Eckert erläutern die Bedeutung der drei Schwerpunkte mit ihren 19 Kapiteln. Immerhin ist die Ausstellung außerhalb des Baltikums die einzige museale Darstellung der Kulturgeschichte der Deutschen im Baltikum.


Ausstellung über Krusenstern verlängert

Besonders erfreulich für alle an der Deutschbaltischen Abteilung Interessierten: Die Kabinettausstellung „Reise um die Welt – Adam Johann von Krusenstern zum 250. Geburtstag“ ist bis zum 9. Mai verlängert worden. Der Deutschbalte von Krusenstern wurde berühmt, da ihm im Auftrag des Kaisers Alexander I. mit den Schiffen Nadeschda und Newa die erste russische Weltumsegelung gelang. Die Ausstellung nimmt Bezug darauf und zeigt seltene Kupferstiche dieser Expedition, deren Vorlagen der Leipziger Arzt, Zeichner und Naturforscher Wilhelm Gottlieb Tilesius von Tilenau (1769-1857) fertigte. Eine Sonderausstellung „Textile Lebensräume – Anneliese Konrat-Stalschus“ des Museums gibt bis zum 6. Juni einen Überblick über das Werk der 1926 im ostpreußischen Goldap geborenen Künstlerin Anneliese Konrat-Stalschus. Sie studierte Bildwirkerei an der Berliner Hochschule der Künste und verarbeitete ihre bewegte Biografie in ihren Werken.


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