Mit musikalischer Vielfalt in Liepaja helfen

Irith Gabriely und Irina Loskova begeisterten im Baltenhaus

„Queen of Klezmer trifft virtuose Prinzessin“ – ein Teilnehmer am Benefizkonzert im Haus der Deutsch-Balten brachte es damit begeistert auf den Punkt. Die Darmstädter Klarinettistin Irith Gabriely hat die multikulturelle Pianistin Irina Loskova „gesucht und gefunden“. Trotz verschiedener Stilrichtungen spielen beide wie aus einem Guss. „Wir verstehen uns fast blind,“ sagen die beiden und das sachkundige Publikum spürt diese geistig-künstlerische Harmonie. Oft treten stilistische Gegensätze zu Tage, die nur leidenschaftlich mit ihrer Musik verwachsene Künstlerinnen überbrücken können. Irith Gabriely wurde immer wieder ihrem in Edinburgh verliehenen Titel „Queen of Klezmer“ gerecht, um dann unvermittelt auf Benny Goodman oder Leonard Bernstein umzusteigen. Irina Loskova hat in Moskau Musik studiert und lebt in Paris. Mindestens vier Sprachen beherrscht sie so perfekt wie ihre oft für Laien mit Ehrfurcht empfundenes großartiges Klavierspiel in allen Variationen. In Lettland hat sie Verwandte, was sie auf die Idee eines Benefizkonzertes zugunsten eines Projektes der „Darmstädter Initiative für Liepaja in Lettland“ brachte. Irith Gabriely stimmte sofort dem Gagenverzicht zugunsten der „Karosta Kids“ in der Partnerstadt Liepaja zu. 

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