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Kabinettausstellung: „Der Tod ist ständig unter uns“ im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg.

  • 31. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen


Die Deportationen nach Riga und der Holocaust im deutsch besetzten Lettland

vom 26. September 2026 bis 28. Februar 2027.


Zwischen dem 27. November 1941 und dem 26. Oktober 1942 ließ das Reichssicherheitshauptamt etwa 25.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus deutschen Städten sowie Wien und dem Ghetto Theresienstadt nach Riga deportieren. Nur etwa 1.080 Menschen dieser Transporte überlebten Riga und nachfolgende Orte nationalsozialistischer Massenverbrechen.


Zeichnung des Überlebenden Bernd Haase aus dem Jahr 1945. Sie zeigt die »Kinderaktion« am 22. April 1944. An diesem Tag ermordete die SS mehr als hundert Kinder aus dem KZ Riga-Kaiserwald. 
Zeichnung des Überlebenden Bernd Haase aus dem Jahr 1945. Sie zeigt die »Kinderaktion« am 22. April 1944. An diesem Tag ermordete die SS mehr als hundert Kinder aus dem KZ Riga-Kaiserwald. 

Die Präsentation bettet den Tat- und Erinnerungsort Riga in die Geschichte der Deportationen, die deutsche Besatzungspolitik im „Reichskommissariat Ostland“ und die Geschichte des Holocausts im deutsch besetzten Lettland ein. Sie schließt mit einem Blick auf die Nachkriegsgeschichte in Lettland und Deutschland und legt dort den Fokus auf das Weiterleben von Überlebenden, das Aufarbeiten der NS-Verbrechen und das Erinnern an die Opfer.


Eine Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen. Es liegt ein gleichnamiger, deutsch-lettischer Begleitkatalog vor.


Nähere Informationen finden Sie im Flyer:


Ostpreußisches Landesmuseum · Heiligengeiststraße 38 · Lüneburg 21335

 
 
 

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